Das während der Risseiszeit entstandene Grossrelief wurde während der Würmeiszeit im Detail ausgeprägt. Die Entstehung der Drumlin- und Rundhöckerlandschaft im Raume Eschenbach - Ballwil - Hochdorf ist ebenfalls auf diese letzte Vereisung zurückzuführen.
Die Rundhöcker im Gebiet Ballwil - Gibelflüh bestehen aus Molassefelsgestein. Durch die abschleifende Wirkung des vorrückenden Reussgletschers wurde der Fels in Fliessrichtung des Gletschers zu ovalen Buckeln umgeformt.
Im Gegensatz zu den Rundhöckern bestehen die Drumlins aus Lockermaterial. Die Drumlins bestehen aus ungestörten Schotterschichten, die wahrscheinlich im Mittelwürm abgelagert wurden. Zu der darüberliegenden Grundmoräne (Ablagerung wahrscheinlich im Spätwürm) besteht eine relativ scharfe Abgrenzung. Da die Gletscher während der Bildung der Drumlins in Bewegung waren, lässt sich aus der elliptischen Form der Hügel ebenfalls die Fliessrichtung des Eises ablesen.
Der Drumlin Pfannenstil, einer der markantesten Hügel am Ostrand des Drumlinfeldes erstreckt sich von Chlifeld nördlich Eschenbach bis zur Kirche Ballwil.
Zwischen den Drumlins entstanden abflusslose Senken und Mulden, in denen sich nacheiszeitlich Moore und Weiher bildeten (Gürschweiher, Hasliweiher).
Obwohl Ballwil zu den Seetalgemeinden gehört, wird das Gebiet in die Reuss entwässert. Der Gerligenbach und der Eibeler Bach durchfliessen das ganze Gemeindegebiet von Norden nach Süden.
Mineralogische und petrografische Zusammensetzung des Kieses
Der grösste Teil der Steine des Pfannenstils, so heisst die Drumlin-Moräne, bestehen aus hartem „Alpenkalk“. Der andere Teil der Steine ist magmatischen Ursprungs, Granite und Gneise aus dem Gotthardmassiv. Dank diesen Steinqualitäten können sehr hohe Endfestigkeiten beim Beton erreicht werden.