freundlich. zuverlässig. kompetent.

Wir stellen uns vor

Herzlich Willkommen

innovativ. nachhaltig. zuverlässig.

Seit 1924 bewegt die Lötscher Kies + Beton AG in Ballwil einiges – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Als kleiner Familienbetrieb produzieren wir mit Erfahrung, Fachkompetenz und zeitgemässer Technik Baustoffe und liefern diese für Projekte jeder Grösse.

Wir denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen und setzen auf langfristige Partnerschaften sowie persönliche Beratung. Unsere Wurzeln liegen fest im Seetal, weshalb wir auf kurze Transportwege und eine starke regionale Verbundenheit Wert legen. Qualität und Nachhaltigkeit stehen dabei im Zentrum unseres Handelns. Unsere Produkte entsprechen den aktuellen Normen und werden laufend überwacht. Gleichzeitig fördern wir die Wiederverwertung von Materialien und entwickeln hochwertige Recyclingprodukte für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Mit unserer modernen Transportflotte sorgen wir dafür, dass Kies und Beton zuverlässig und termingerecht auf der Baustelle ankommen.

Seit über 100 Jahren verbinden wir Tradition mit Innovation und schaffen so die Grundlage für Bauwerke mit Bestand.

Geschäftsleitung

Betriebsleitung (alph.)

Fakturierung / Buchhaltung (alph.)

Mitarbeitende (alph.)

  • Amagjekaj Bashkim Chauffeur, Disposition
  • Elmiger Hugo Kieswerk, Chauffeur
  • Heim Josef Chauffeur
  • Kameraj Bedri Chauffeur
  • Muff Markus Pneulader
  • Rüttimann Urs Chauffeur
  • Stadelmann Felix Chauffeur
  • Stocker Hanspeter Chauffeur
  • Widmer Erich Chauffeur
  • Wittwer Oliver Chauffeur
  • Zimmermann Adrian Chauffeur
  • Zurgilgen Michael Recyclist

Damals - Heute - Morgen


1924 - 1930

Die Anfangsjahre

Fritz Lötscher sen. legte 1924 mit dem Kiesabbau auf der Liegenschaft „Gasshof“ in Littau den Grundstein für das heutige Unternehmen. Die körperlich schwere Arbeit wurde damals noch mühsam von Hand mit Schaufeln und Pickeln verrichtet, während Pferdefuhrwerke den Transport übernahmen. Parallel dazu betrieb Fritz Lötscher sen. persönlich ein kleines Transportunternehmen mit nur zwei Pferden und einem Fahrzeug.

Das Jahr 1924 markiert in Europa und insbesondere in der Schweiz eine Zeit des Neubeginns. Die politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen des Ersten Weltkriegs lagen erst wenige Jahre zurück, doch die Zeichen standen zunehmend auf Stabilisierung und Fortschritt. Mit der wirtschaftlichen Erholung Europas, der fortschreitenden Industrialisierung und dem Ausbau moderner Infrastrukturen entstand ein Umfeld, das von technischem Optimismus und unternehmerischem Pioniergeist geprägt war. Besonders die Bautätigkeit nahm in den 1920er-Jahren stark zu. Neue Eisenbahnlinien, Brücken, Kraftwerke und Industriebauten entstanden im ganzen Land. Es herrschte Aufbruchsstimmung. Die Städte wuchsen rasant, Beton wurde zum Baustoff der Moderne. Rohstoffe wie Sand und Kies schienen in der Natur unendlich vorhanden zu sein. Niemand dachte damals an Grenzen oder ökologische Folgen.

Die ersten Rollwagen auf Schienen erleichtern die Transportarbeiten innerhalb der Kiesgrube. Auch bei Aushub- und Tiefbauarbeiten kommen die vorhandenen Gerätschaften immer öfter zum Einsatz.

Energie- und Zementzuschläge
Energie- und Zementzuschläge
1930 - 1945

Vom Aufbruch zum Ausbau

In den frühen 1930er-Jahren setzte sich der Lastwagen zunehmend als unverzichtbares Transportmittel für Gewerbe, Industrie und Bauwirtschaft durch. Die Fahrzeuge waren robust gebaut und verfügten über Nutzlasten von mehreren Tonnen, wodurch sie Pferdefuhrwerke immer häufiger ersetzten. Moderne Luftreifen verbesserten Fahrkomfort und Tragfähigkeit, während leistungsstärkere Motoren größere Transportdistanzen ermöglichten. Für Unternehmen im Kies-, Baustoff- und Transportgewerbe eröffnete diese Entwicklung neue Möglichkeiten: Rohstoffe konnten schneller, flexibler und unabhängiger von der Eisenbahn zu Baustellen und Kunden transportiert werden. Die Lastwagen jener Zeit legten damit den Grundstein für die moderne Logistik und den wirtschaftlichen Aufschwung der folgenden Jahrzehnte.

Die Kirchgemeinde Littau erteilt Fritz Lötscher sen. das Kiesabbaurecht auf dem Landstück Feld. Dort entstand die erste Kieswaschanlage der Innerschweiz.

In den Kriegsjahren ist die Geschäftslage kritisch. Dennoch kauft Fritz Lötscher sen. die Liegenschaft Rengg, in der ab 1943 erfolgreich Kies abgebaut wird.

Energie- und Zementzuschläge
Energie- und Zementzuschläge
1945 - 1993

Technologische Weiterentwicklungen

Im Jahr 1958 wurde das bisherige Einzelunternehmen in die Familienaktiengesellschaft Fritz Lötscher AG überführt. Gleichzeitig traten die beiden ältesten Söhne des Firmengründers, Fritz Lötscher jun. und Josef Lötscher, in das Unternehmen ein. Da sich die Kiesvorkommen in den Gruben Feld und Rengg allmählich erschöpften, richtete sich der Blick auf neue Abbaugebiete und Entwicklungsmöglichkeiten.

Ab 1964 entwickelte sich der Standort Ballwil von einer einfachen Kiesgrube zu einem modernen Aufbereitungswerk mit Waschanlage. Die körperlich anspruchsvolle Handarbeit der Anfangsjahre wurde schrittweise durch eine automatisierte und elektronisch gesteuerte Produktion ersetzt.

Mit der Inbetriebnahme eines leistungsfähigen Betonwerks im Jahr 1973 wurde die Wertschöpfung am Standort Ballwil weiter ausgebaut. Fortan konnte der gewonnene Kies direkt vor Ort zu Transportbeton verarbeitet werden, wodurch ein wichtiger Schritt in Richtung integrierter Baustoffproduktion vollzogen wurde.

Energie- und Zementzuschläge
Energie- und Zementzuschläge
1993 - 2018

Unternehmensaufteilung und Fokusierung

Im Jahr 1993 wurden aus der Fritz Lötscher AG zwei eigenständige Unternehmen gegründet: die Lötscher Kies + Beton AG mit Sitz in Ballwil und die Lötscher Tiefbau AG mit Sitz in Littau. Damit war der Weg frei für eine Fokussierung auf die Baustoffproduktion und die Professionalisierung der Verfahrenstechniken.

Die Lötscher Kies + Beton AG verfolgte eine strategische Neuausrichtung hin zu einer spezialisierten, technologisch fortschrittlichen und nachhaltigen Baustoffproduktion.

Den Auftakt bildete der Bau einer neuen, leistungsfähigen Betonanlage.

Mit dem Eintritt von Martin Lötscher im Jahr 1997 übernahm die dritte Generation Verantwortung im Unternehmen. Seine Vorstellungen einer nachhaltigeren Baustoffproduktion waren zu jener Zeit noch neu und liessen sich nicht ohne Weiteres umsetzen.

In den Jahren 2004 bis 2006 wurde anschliessend das Kieswerk erweitert und modernisiert. Die Verfahrenstechnik war darauf ausgerichtet, die Kiesressourcen bestmöglich zu nutzen und Komponentenüberschüsse zu vermeiden. Gleichzeitig schuf die neue Kiesaufbereitung die Voraussetzungen für die Herstellung neuer Betonsorten. Alle Anlagenteile waren konsequent aufeinander abgestimmt und gewährleisteten einen effizienten Gesamtprozess.

Im Jahr 2009 wurde ein neues Betriebsgebäude errichtet, in das eine moderne Schlammaufbereitung mit Kammerfilterpresse integriert wurde. Gleichzeitig fanden eine zeitgemässe Werkstatt mit Schlosserei sowie ein Materiallager Platz in dem Neubau.

Ab 2011 erfolgte die Erschliessung des gesamten internen Materialflusses durch ein Netz von Förderbandanlagen. Zudem wurde die vollständige Entkarbonatisierung der gesamten Aufbereitungsanlage umgesetzt und damit ein weiterer wichtiger Schritt zur Optimierung der Produktionsprozesse vollzogen.

Energie- und Zementzuschläge
Energie- und Zementzuschläge
2019 - 2026

Innovationen mit Weitblick

Die in den Jahren 2016 und 2017 realisierte Siloanlage mit acht Kammern für Recyclinggesteinskörnungen schuf die Grundlage für den Ausbau zu einer leistungsfähigen Recyclingaufbereitungsanlage. Damit war das Unternehmen optimal aufgestellt, um den Weg in die Kreislaufwirtschaft konsequent zu beschreiten.

Der Annahmeplatz für Rückbaumaterialien wurde räumlich und funktional klar von den Lagerbereichen für Recyclingbaustoffe getrennt. Dadurch wurde der Übergang vom Abfallstoff zum hochwertigen Baustoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette sichtbar und nachvollziehbar. Die angelieferten Materialien konnten im Annahmebereich gezielt für die anschliessende Aufbereitung vorbereitet werden.

Die trockenmechanische Aufbereitungsanlage wurde so konzipiert, dass die erzeugten Recyclinggranulate die Anforderungen an normgerechten Qualitätsbeton erfüllen. Gleichzeitig wurde die Investition darauf ausgerichtet, aus den Recyclinggranulaten Recyclingbetone herzustellen, die hinsichtlich Qualität, Leistungsfähigkeit und Preis mit Primärbetonen konkurrenzfähig sind.

Nach einem langwierigen und anspruchsvollen Bewilligungsverfahren konnte die Karbonatisierungsanlage im Jahr 2025 schliesslich in Betrieb genommen werden. Mit ihr lassen sich jährlich bis zu 500 Tonnen biogenes CO₂ dauerhaft in Betongranulaten speichern – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden und klimafreundlichen Baustoffproduktion.

Energie- und Zementzuschläge
Energie- und Zementzuschläge
morgen

Aus Verantwortung entsteht Zukunft

Die Logik war einfach und linear: Kies abbauen, Beton mischen, Gebäude bauen. Wenn ein Haus nach Jahrzehnten abgerissen wurde, landete der Schutt einfach auf der Deponie.

Heute wissen wir, dass die Ressourcen unserer Natur endlich sind. Gleichzeitig wächst der Wunsch in unserer Gesellschaft, sorgsamer mit der Umwelt umzugehen. Wir verstehen unsere Städte und Dörfer neu als riesige, oberirdische Rohstofflager. In den bestehenden Gebäuden und Strassen schlummern Millionen Tonnen Sand und Kies.

Das lineare Wirtschaftsmodell („Abbauen, Nutzen, Deponieren“) ist historisch und strukturell so optimiert, dass Primärrohstoffe billig und zirkuläre Prozesse wirtschaftlich massiv im Nachteil sind.

Doch der Wandel zur Kreislaufwirtschaft bricht die Skaleneffekte der gewinnmaximierenden Konzerne. In der zirkulären Zukunft triumphiert nicht der Grösste, sondern der Cleverste und Flexibelste.

Wir denken in Generationen, nicht in Drei-Monats-Schritten. Wir sind bereit, heute in Aufbereitungsanlagen zu investieren, weil wir wissen, dass diese Investition eine Zukunft der Baustoffherstellung ermöglicht.

Energie- und Zementzuschläge